Text: Herbert Fritz
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In diesem Beitrag werden Erfahrungen zum Messengerdienst Signal gegeben. Ergänzt wird dieser Artikel mit Informationen zum Thema Datenschutz in der Schule.

Ich habe mit diesem Werkzeug Erfahrung im beruflichen Kontext. Im Bildungskontext ist Signal eine alternative zu WhatsApp, da WhatsApp im Zusammenhang/Austausch mit Facebook steht und datenschutzrechtliche Bedenken bestehen. Mithilfe von Signal kann eine „sicherere“ Kommunikation unter den Lehrenden und Lernenden stattfinden, was nicht bedeutet, dass ich Signal im Rahmen von Lernprozessen einsetzen würde oder darf. Die Nutzung setzt eine Freiwilligkeit voraus. Es muss eine Vereinbarung zwischen den Beteiligten geschlossen werden (Schule – Eltern – Jugendliche). Für die offiziellen Nutzung in Bildungseinrichtungen ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung zwischen Bildungseinrichtung und Signal notwendig. Diesen Vertrag gibt es nicht. Somit kann Signal zur informellen Kommunikation (im privaten Bereich) in Bildungseinrichtungen genutzt werden. Wie zum Beispiel im Austausch unter Studierenden. Von einem Austausch unter Lehrenden im beruflichen Kontext ist abzuraten. (vgl. Datenschutz-Schule.info 2020, o.S.; OLIUG 2019, o.S.)

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Messenger Signal auf jeden Fall WhatsApp vorzuziehen ist. In Beruf und Bildung ist Vorsicht geboten und es sollte auf andere Kommunikationsformen zurückgegriffen werden. 

Quellenangaben: 

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